Wollen wollen agil trainieren

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Mathe agil

 

Liebe Leser/in. Gehen Sie selbst einmal in sich. Wie war das damals in Mathe? Gehören Sie auch zu denen, die tief innen drin dieses mathematische Ohnmachtsgefühl aus der Schulzeit noch immer mit sich herumtragen? Dieses kleine Schämen, dass man diese Mathe damals oft überhaupt nicht geblickt hat? Dieses innere doofe Unwohlsein, wenn Sie auch heute noch im hohen Alter einen Mathelehrer treffen? Diese Hilflosigkeit, wenn Sie an Mathe in der Mittelstufe denken? Obwohl das doch so lange her ist? Wenn Sie nicht zu denen gehören, die sich beim Stichwort Mathematik und Schule irgendwie klein fühlen, dann seien Sie froh.

 

All die anderen würde ich gerne von dieser vollkommen unnötigen Last befreien, die einzig und allein daher kommt, weil Sie in einer normalen Schule in einen normalen Matheunterricht gegangen sind und nicht in eine agile Schule mit einem agilen Matheunterricht.

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Der agile dritte Raum

„Third Space in Hochschulen

Ein Raum für neue Aufgaben

Neue akademische Handlungsfelder und professionelle Rollen von Akademikern haben in vielen Hochschulen einen Raum hervorgebracht, der weder im Kernbereich von wissenschaftlicher oder künstlerischer Lehre und Forschung noch in der Administration oder in der Hochschulleitung angesiedelt ist. Dieser Raum wird – in Anlehnung an soziologische Theorien (Salden 2013) – als Third Space bezeichnet. Darüber hinaus wird die Bildung von Third Spaces international als Zeichen dafür gesehen, dass die klassische binäre Einteilung einer Hochschule in ihren akademischen und ihren administrativen Bereich an Tragfähigkeit verliert (Whitchurch 2012/Salden 2013).“

( aus wissenschaftsmanagement.de 1/2015 )

 

Als ich im letzten Jahr als Chronist einer Tagung zum Thema Third Space an der FH Muttenz eine Zusammenfassung des Tages entwickeln sollte, habe ich mich dem mir neuen Begriff genähert, indem ich ihn aus dem Hochschulbereich in die Schule „übersetzt“ habe. Als Science Fiction, denn mit einem schulischen agilen Third Space würde Schule einen riesigen Schritt in Richtung Zukunft und in Richtung zufriedene Lehrer/innen und damit auch Schüler/innen machen können - das wurde mir recht schnell klar.

 

Es war einmal einmal vor ziemlich vielen Jahren.

Ein Science Fiction, der schon morgen in Baden-Württemberg und auch anderswo stattfinden könnte, würden Gelder dafür in die Hand genommen.

 

Wilde agile schulische Fantasien von Otto Kraz

 

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Weil man es schon immer so gemacht hat?

Es ist schon verrückt. Es gibt inzwischen doch recht viele Grundschulen, an denen Schüler/innen sehr viel Kompetenz mitbekommen, wie sie eigenständig lernen können. Und dann kommt die weiterführende Schule. Und? Ja klar wissen Sie es, was dann passiert. Diese Kompetenz verlernt man meistens wieder. Wie verrückt.

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Hiiiiiilfe - Mathe-Abi in Sichtweite

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Helix ... das Magazin des Forums agil lernen und lehren

 Agiles Lernen ... hört sich für Außenstehende irgendwie schnell intuitiv fassbar an, weil man das Wort agil ja eigentlich kennt. Für die, die das Wort agil inzwischen schon zu oft gehört haben, ist es vielleicht auch ein Kopfschüttler. „Unser Chef meint schon lange, dass wir agil arbeiten sollen“ habe ich vor kurzem gehört. „Aber es nervt.“ Da kam das Wort agil schon richtig altbacken rüber. Jeder, den ich bisher getroffen und zum Wissen zu seiner Vorstellung zu agil befragt habe, brachte eine andere Version mit. Deshalb sollte ich, wenn ich hier schon unser erstes Magazin anpreise, doch vielleicht die Vorstellungen des Forums agil lernen und lehren beschreiben. Ich nehme dazu am besten die Leitsätze unseres Hauptforums agile Verwaltung und übersetze sie.

 

 

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Podcast gefällig?

Hier geht es zu alles-agil.

Und zu einem wunderbaren Podcast, der Agilität und Bildung sehr treffend erläutert.

Kann ich nur empfehlen. Otto Kraz

Kalenderblatt 7

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Kalenderblatt 6 - Weihnachten naht

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Das Helixprinzip - aus der Reihe Kalenderblätter

 

Das Helixkonzept:

Freiraum-Erforschung ist kein „Komm wir machen einfach mal“. Freiraum-Erforschung ist nur erfolgreich, wenn es klare Regeln für die einzelnen Akteure gibt. Wenn es klare Rollenverteilungen gibt. Wenn es regelmäßige und ernsthafte Reflexionen über das Erreichte gibt. Wenn es genaue Planungen für die weitere Arbeit gibt. Prinzip des Scrum nennen es die ITler mit ihrer agilen Herangehensweise. Ich würde es gerne breiter aufstellen.

 

Die Helix ist übrigens für uns Mathematiker eine Schraubenlinie um einen senkrechten Zylinder. Das Helixkonzept sind aufeinanderfolgende Abläufe einer Gruppe von Lernenden nach bestimmten Vorgaben. Team bilden, Rollen verteilen, Problemstellung begreifen, loslegen. So würde ich den Start in ein paar Helixrunden beschreiben, an deren Ende ein vorher definiertes Ziel liegt. Ausprobieren, anpassen, effektivieren ... und auf die eigene Stärke setzen. Und nach jeder Helixrunde reflektieren, diskutieren, weiterplanen. Der Lehrer als Begleiter, der allerdings seine Rolle als Begleiter sehr ernst nehmen muss. Helixbegleitung ist Fachwissen kombiniert mit konzentrierter Prozessbeobachtung bei den einzelnen Helixteams samt kontinuierlicher Rückmeldung. Der Begleiter ist aber trotzdem nicht der eigentliche Wissensgeber.

 

Helixbegleitung ist also alles andere als Zurücklehnen und Machenlassen. Aber Helixbegleitung ist auch sehr befriedigend, wenn man erst einmal verstanden hat, was in Schüler/innen an Fähigkeiten stecken, die sich beim Helixkonzept Raum verschaffen. Helixbegleitung setzt auf den "Schüler in sich selbst". Denn mal ganz ehrlich, jeder von uns kennt das Gefühl aus den Tiefen der eigenen Erinnerung. Selbst die Generaldirektorin eines multinationalen Konzerns. Da ist man Schüler/in gewesen und das Wissen hatte der Lehrer gepachtet. Und wenn man aufgerufen wurde, um etwas zu beantworten, dann kam man sich in vielen Fächern ziemlich beschränkt vor. Die meisten Lehrpersonen sagten einem damals aber nicht, dass man vielleicht sogar die Voraussetzungen für eine Generaldirektorin in sich stecken hätte. Oder eben die Voraussetzungen für so einen ganz normalen Erwachsenen, der dann später mal souverän Schüler/innen unterrichten würde.

 

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Kalenderblatt 3

Ach ja, dieses agile Manifest. Am Anfang - und ich bin erst seit knapp zwei Jahren „infiziert“ - habe ich mich gefragt, was für einen Sinn es macht, sich in einer ganzen Branche immer und immer wieder auf dieses eine Manifest zu beziehen. Vier Sätze, die überall auftauchen, wenn man sich in agilen Denkwelten bewegt.  Nicht nur in der IT-Branche und in der Industrie. Inzwischen auch immer häufiger in der Verwaltung. Prinzip: Was im Manifest rechts steht ist schon wichtig, aber was links steht ist einfach wichtiger. Die Grundidee lautet: Es geht in erfolgreichen Prozessen immer um Menschen, ihre guten Beziehungen und ihre starke Zusammenarbeit. Es geht bei erfolgreichen Abläufe um die Haltung zu allen dabei Beteiligten, speziell um die Kunden. Außerdem sollte man Abläufe jederzeit verändern können, wenn man das als sinnvoll erachtet. Unentwegtes Ausprobieren und regelmäßiges Anpassen wird zum professionellen Handeln. Und natürlich kann man dieses Grundmuster auch auf Lernen und Lehren übertragen. Dogmatisch sollte man das Ganze nicht sehen. Trotzdem: Das agile Manifest führt einen in die richtige Richtung einer zukunftskompatiblen Herangehensweise an Lernprozesse. Finde ich.

 

Otto Kraz

 

 

 

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Freiraum-Erforschung-Blatt2

Gebt Jugendlichen maximal viele Möglichkeiten, sich zu beweisen, sich einzusetzen, aktiv zu werden, dann habt ihr viel für die Zukunft getan. Das war das Motto, mit dem ein paar Kolleg/innen des Faust-Gymnasiums Staufen und seine damals hochaktiven Schüler/innen das Konzept

 

 „Schülerschule“ auf der EXPO2000 vorstellten. Ein Konzept, bei dem es um Freiraum-Entwicklung ging. Die Grundidee war schlicht: Wir hatten die Räume, wir hatten Lust, aktiven Jugendlichen die Verantwortung zu geben und wir hatten einen Chef, der Freiraumkonzepte zulassen konnte. Was dabei herauskam waren unzählige Teamgründungen durch hochaktive  „Leistungsträger der Zukunft“ im Verlauf von etwa zehn Jahren ... aus den unterschiedlichsten Bereichen, mit den unterschiedlichsten Ergebnissen: Was aber für alle freien Teambildungen zu beobachten war und was sich aus der heutigen Sicht der (inzwischen logischerweise) Leistungsträger der Jetztzeit rückblickend bestätigt: Freiraum-Erforschen bringt ein gewaltiges Maß an Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit vollautomatisch huckepack mit ins Boot der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

 

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Freiraum-Erforschung

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Agil Schule verwalten

Die kleine Serie agil Schule verwalten ging seit Juli auf www.agile-verwaltung.org weiter.

Sorry. Hatte ganz vergessen, die Beiträge unseres zentralen Blogs auch hier zu posten.

Otto Kraz

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Agil schulverwalten

These: An allen Schulen arbeiten Kolleg/innen, die nur allzu gerne agil pädagogisch losziehen würden, würde man sie lassen. Im eigenen Klassenzimmer passiert ja oft auch schon ganz viel. Einzelne Schulleitungen schaffen es, trotz den üblichen Siloverwaltungsstrukturen in den Kultusministerien und Regierungspräsidien und Schulämtern, sich Freiraum zu ertrotzen und werden dann zu Leuchtturmschulen .... Was wäre aber, wenn man die Bildungs-Siloverwaltungen agil infizieren könnte?    Otto Kraz

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SPLITUP2WIN - eine Vertiefung

Warum es an der Zeit ist, über Agilität in der Schule nachzudenken

 

Dies sind vertiefende Überlegungen für die Teilnehmer/innen des Scrum-Days in Stuttgart  – deshalb für Blogformat eigentlich viel zu lang, aber vielleicht trotzdem für Interessierte in Sachen agiles Lernen und Lehren ein guter Einstieg – also bitte nur anfangen zu lesen, wenn die Zeit dazu da ist. Und sorry – es ist auch nicht so wirklich ausformuliert. Eher spontan in die Tasten gehauen, das mein Kopf zu der Veranstaltung zu SPLITUP2WIN gerade so alles ausspuckt. Damit der Workshop am Dienstag in Ruhe vertieft werden kann, so man will.                 

Heinz Bayer        9. Mai 2018

 

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Inspiration Camp

Gastbeitrag von Jule Schmitz -

 

 

 

Kennst du das...?

 

Dein Traum ist es, nach der Schule auf Weltreise zu gehen nur weisst du noch nicht, wie du das organisieren sollst?

 

 

....

 

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Die Silos verlassen

Äußerst erstaunlich

 

1913 fand Henry Ford heraus, dass er mit dem Fließband viel effektiver Autos produzieren konnte.

1947 fand Taiichi Ohno heraus, dass man mit dem agilen Konzept des Kanban viel effektiver Toyotas produzieren konnte.

2001 wurde das agile Manifest für die Softwareentwicklung zum Renner in der IT-Branche, weil man merkte, dass man agil viel effektiver ein Produkt entwickeln kann.

2018 sitzen noch immer die allermeisten Lehrer/innen in ihren Silos und sind insgeheim genervt von den Fließbandstrukturen des Unterrichtens. Was fehlt sind agile Leitungsstrukturen und agilen Behördenstrukturen. Das System steckt noch ziemlich fest.

 

Dabei wäre es gar nicht so schwer. Und würde allen Beteiligten gut tun. Am meisten den Schüler*innen und den Lehrer*innen. Aber auch den Schulleiter*innen, wäre da nicht die übergeordnete Verwaltung, die dabei im Weg steht.

 

Die Leitung in Weit im Winkl ist auf alle Fälle komplett verändert. Lesen Sie dazu im Forum agile Verwaltung einen Blogbeitrag. Ihr Otto Kraz

Die glorreichen Sieben

Die sieben stärksten Hattie-Faktoren sollte man sich als Lehrer/in dringend genauer unter die Lupe nehmen. Sicher sagen viele, dass sie vieles davon in ihrem eigenen Unterricht vorfinden, aber sicher sagen viele, dass sie das nie gedacht hätten, dass es genau darauf ankommt. Deshalb: Stärken Sie Ihr Lehrerselbstbewusstein. Die fachliche Kompetenz ist es nicht, die eine gute Lehrperson ausmacht. Die wesentlichen Faktoren findet man an ganz anderer Stelle. Wenn Ihnen dass schon vorher klar war, gratuliere ich ganz herzlich. :-)

Otto Kraz

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Die Hattie-Spezialisten aus Brugg-Windisch

Wer fundiert über die Hattie-Faktoren lesen will, dem empfehlen wir natürlich die Pädagogische Fachhochschule in Brugg-Windisch und das dortige Luuise-Team um Professor Dr. Wolfgang Beywl.

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