oder Karl, der Ausversehen-Sitzenbleiber
Liebe Teeny-Eltern …
… also liebe Eltern von jungen Menschen ab dreizehn, die ihr ein wenig unsicher seid, ob eure Tochter oder euer Sohn das Jahreszeugnis mit dem Zusatz VERSETZT mit nach Hause bringen wird …
hier startet eine neue Kraz‘sche Challenge für Versetzungswillige.
150.000 Nichtversetzungen gibt es jedes Jahr in Deutschland. 10.000 € für jede Familie - soviel rechnet man im Schnitt für die „Versorgung“ von einem Kind pro Jahr. Und 10.000 € für den
Steuerzahler pro Sitzenbleiber:in. Soviel kostet etwa ein Schuljahr pro Schüler:in. Es hält sich leider immer noch dieses Märchen, dass Wiederholen etwas bringt. Die Statistik spricht aber ganz
andere Wahrheiten. Das Abschlusszeugnis wird in den allermeisten Fällen überhaupt nicht besser. Hingegen: Wer es einmal aus eigenen Stücken und bewusst geschafft hat, eine Beinah-Nichtversetzung
selbstständig zu meistern, der wird am Ende den besseren Abschluss hinlegen. Weil er etwas gelernt hat, was er beim Wiederholen überhaupt nicht lernt: Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion
und Durchhaltevermögen.
Wir schreiben den 1. Mai 2026. Noch 3 Wochen bis Pfingsten. Die Pfingstferien können die Aufholjagd wunderbar unterstützen. Die 4 bis 5 Wochen danach entscheiden dann, darüber, ob die Versetzung
klappen wird. Also los … entspannen Sie sich und testen Sie Kraz for students at risk of failing. 😂😎 Vielleicht haben Sie Glück und Ihr Sohn
oder Ihre Tochter wird beim Abspielen des ersten Filmchens neugierig. Weitere werden folgen.
Stufe 1 - die Versetzungsordnung kennen.
Ich beginne meine 2026er Challenge einmal mit der kleinsten Stufe des Kraz‘schen Konzepts. Spielen Sie das Video Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn vor … dann merken Sie, ob dieser metakognitive
Ansatz passt.
Hintergrund: Ein hoher Prozentsatz der Teeny-Sitzenbleiber:innen bleiben „aus Versehen“ sitzen. 🥳🥳
Wenn das Video nicht ankommt: Entspannen Sie sich. Kraz passt nicht immer. Die Idee muss den Eingang im Hirn finden, der den Gedanken zulässt: Ich selbst bin in der Lage, mich versetzen zu
lassen.
Ja ab 13 ist man für sein schulisches Seelenheil so langsam alleine verantwortlich. Gruß Otto Kraz
Als Klassenlehrer hatte ich früher natürlich auch meine Fünft- und Sechstklässler:innen damit gequält, dass sie sich mit der Versetzungsordnung auseinandersetzen mussten, aber sagen wir ab der 7. Klasse fangen die Kräfte der Pubertät ja erst wirklich an, Richtung Nichtversetzung zu ziehen. Und gleichzeitig ist der Kopf immer besser in der Lage, Lernprozesse und Schule zu verstehen. Genau hier werden metakognitive Strategien wirkmächtig und sind wesentlich nachhaltiger als teure Nachhilfe.
Wird fortgesetzt: Stufe zwei: Die starke Hebelwirkung des eigenen Gehirns
