Willkommen in Weit im Winkl

Damit diese Seiten ein Gesicht bekommen und Sie als Leser/in den Otto Kraz in der Realität zuordnen können: Willkommen in Weit im Winkl.

Heinz Bayer. Studiendirektor a.D. Ich war sehr, sehr lange Lehrer am Faust-Gymnasium in Staufen. Ich war fast ein Vierteljahrhundert lang Verbindungslehrer am Faust und habe hier wohl am intensivsten die natürliche Fähigkeit erworben, Lernprozesse durch die Augen zukünftiger Leistungsträgter der Gesellschaft zu betrachten und nicht durch die Augen eines Physik- und Mathelehrers. Das hat mir sehr viel Berufszufriedenheit eingebracht und mir geholfen, Schüler&innen und Eltern zu beraten. Inzwischen berate ich Lehrer&innen, aber auch ehemalige Schüler&innen, die jetzt Eltern sind. Und die Opas und Omas gleich mit, die ich früher als Eltern beraten hatte. Früher aus dem eigenen Erfahrungsschatz, heute sehr gerne auf der Basis der Hattie-Studie, die meine Bauchberatungsgefühle von damals mit den Ergebnissen der weltgrößten Bildungsstudie untermauern lassen. Sehen Sie bitte diese Seiten wie das Tagebuch eines Verehrers erfolgreicher Lernprozesse. Manchmal sortiert, manchmal unsortiert. Stöbern Sie und suchen Sie bitte keine wirklichen Strukturen dieser Seiten. Die Wunder des menschlichen Gehirns tausendfach begleiten zu dürfen hat mein Berufsleben sehr angenehm gemacht. Meine Erfahrungen können helfen, Eltern zu beruhigen und Schüler&innen entspannter Schule leben zu lassen. Und vielleicht kann ja auch der eine oder die andere Lehrer&in mit Hattie im Rucksack das eigene Schulleben erleichtern. Denn: Lehren und Lernen ist eine Sache des Blickwinkels.

Und nun übergebe ich an Otto Kraz.

 

Den Blickwinkel ändern und Schule verstehen.

Die fiktive Laborschule in Weit im Winkl ist eine Plattform für pädagogische Diskussionen aller Art. Für Lehrpersonen und Lernende. Und für Eltern und Großeltern. Da steckt übrigens nicht nur ich  dahinter, sondern auch viele andere erfahrene Lehrpersonen.

Als Weit im Winkl begann, ging es um das Ausloten von eLearning. Der Fachunterricht ist noch immer präsent im Café L.

 

Es gibt Weit im Winkl nicht wirklich, aber die Auseinandersetzung mit dem dort üblichen Blick auf Lernprozesse und Noten hat das Zeug, die eigene Schulzeit und die schulischen Leistungen ohne große Anstrengung zu verändern. "Nur" durch Blickwinkeländerung. Die allerdings ist hohe Kunst.

Otto Kraz

p.s. Ich habe in den letzten 35 Jahren viele Menschen beraten und berate nun einfach weiter.

In der Schweiz habe ich LUUISE kennengelernt und dort eine Ausbildung zum LUUISE-Coach angefangen, Hattie genauer verstanden, denn LUUISE basiert auf Hattie. Ja im Moment bin ich als alter Lehrmeister elektrisiert, weil ich jetzt wirklich anfange zu verstehen, warum unsere Faust-Konzepte so erfolgreich waren. Ein Hochgenuss für einen alten pädagogischen Vollblutler.

 


Die Übersicht in kleinen Kästchen


Inzwischen hinzugekommen: Otto Luuise Kraz - Erfahrungen mit Lernen sichtbar machen.

Und Weiterbildungsangebote aus dem Hause Weit im Winkl


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Selfmadeschool - oder - Kompetenzen für die eigene Zukunft erwerben.
"Eine Katastrophe rollt auf uns zu" steht auf der Rückseite des Buchs "Stoppt die Kompetenzkatastrophe" von John Erpenbeck und Werner Sauter. Und weiter: "Unsere Welt verändert sich rasend und mit ihr die Anforderungen an uns. Wir benötigen heute völlig neue Fähigkeiten, um uns in der digitalen Welt zurechtzufinden und trotzdem menschengerecht zu handeln. Diesem Anspruch wird das Bildungssystem nicht mehr gerecht. Sein Grundprinzip - Wissensweitergabe statt Kompetenzentwicklung - führt direkt in eine Bildungskatastrophe. ...."
Die Laborschule in Weit im Winkl ist selbstverständlich stark kompetenzorientiert angelegt. :-) Mit dem kleinen pdf für Lernende soll ein Beitrag zu diesem Thema geleistet werden und gleichzeitig für zukünftige Macher&innen ein Weg gezeigt werden, wie sie ihrer eigenen Kompetenzkatastrophe entkommen können. Otto Kraz
Selfmadeschool.pdf
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Kraztest 2017

Schul- und Unterrichtskonzepte sollten danach beurteilt werden, was sich nach 10 oder 15 Jahren an positiven und erfolgreichen Langzeitwirkungen auf den Beruf und dass Leben der früheren Schüler&innen ergeben. Man würde feststellen, dass es nicht die Noten sind, die in Beziehung zu beruflichem Erfolg stehen oder die spätere Lebenszufriedenheit ausmachen.

Selfmadeschoolkonzepte wie das Rockcafé oder die Fausteams, davon bin ich nach regelmäßiger Durchsicht von 1300 ehemaliger Schüler&innen auf meinem Alumni-Facebook-Account sicher, bringen Jugendliche dem Ziel der optimalen eigenen Kompetenzentwicklung und damit dem eigenen beruflichen Erfolg und der Lebenszufriedenheit mit hoher Sicherheit näher.  Otto Kraz

Zweitausendsiebzehn - 25 Jahre Rockcafé - und es lebt noch immer.

Und die Pädagogik dazu stimmt mehr denn je. Mehr unter Otto Kraz for teachers

Außerdem sollte man diese Tatsache, dass sich eine "Schule in der Schule" 25 Jahre halten konnte - einmal als Basis nehmen, um sich klar zu machen: Schüler können viel mehr, als man ihnen zutraut. Rockcafé ist Sefmadeschool. Wer mit dieser Idee und aktuellen Studien als Schüler&in für sich selbst die Kompetenzkatastrophe stoppen will ( J.Erpenbeck/W.Sauter Springer Verlag) und gleichzeitig lernen, Schule viel leichter zu schaffen, dem könnte man als Eltern ja einmal versuchsweise das folgende pdf auf den Schreibtisch legen.

Oder zur Vertiefung die Geschichte des Rockcafés lesen lassen.

Gruß und ein entspanntes Eltern2017 - Otto Kraz

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Die Rockcafépädagogik
Ein Jahr nach dem ersten Rockcafé am 2. Februar 1992 habe ich meine damalige Sicht der pädagogischen Erfahrungen mit aktiven Schüler&innen aufgeschrieben. Nach 9 selbstständig organisierten, geplanten und durchgeführten schülereigenen Veranstaltungen mit Schüler-Livebands, Kabarett und eigener Moderation. Damals lief so etwas noch eher als "nicht gymnasial". Wenn man sich heute, ein Veirteljahrhundert später, die damaligen Macher der Rockcafés ansieht, weiß man: Sie haben damals pfundweise Selbstbewusstsein und Kompetenzen eingepackt. Zu ihrem eigenen beruflichen Vorteil. Und natürlich zur Lebenszufriedenheit. Denn dieser Beifall von damals bleibt einem lebenslang erhalten. meint Otto Kraz
der_autopaedakt_3.pdf
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Und hier geht es zu den verschiedenen anderen Bliogs, die Otto Kraz in den letzten Jahren befüllt hat und jetzt mit Hilfe der Hattie Studie neu einpflegt.





Wie wäre es mit einem kleinen Kraz'schen Vortrag zu Beginn?


Mit Hattie lassen sich sogar Crashkurse für versetzungsgefährdete Schüler&innen veranstalten. Das war jahrelang ein Lieblingsspielfeld von Otto Kraz, als er noch aktiver Schulentwickler war. Menschen nur über Blickwinkeländerungen erfolgreich ein Jahr schenken zu können, das am Ende ja sowieso keine bessere Abitursnoten bescheren würde, das hat was. Auch die weltweiten Studien, die Hattie zu Rate gezogen hat, bestätigen es: Effektstärke: Minus 0,16.

Einladung zum 5-Wochen-Crashkurs zur nachhaltigen Notenverbesserung

Für alle Schüler&innen ab Klasse 8 ... oder solche, deren Entwicklungsalter schon einem Achtklässler entspricht .... hier eine spezielle Challenge zum Thema Notenverbesserung durch Blickwinkeländerung. Die Hattie-Challenge - basierend auf der Hattie-Bildungsstudie.

In Deutschland werden Unsummen für Nachhilfe ausgegeben.

Dabei weiß man heute sehr klar, wie es zu schlechten Leistungen in der Schule kommt.

Der Neuseeländer und Bildungsforscher John Hattie tat etwas, was vor ihm noch niemand versucht hatte: Er sichtete sämtliche englischsprachigen Studien weltweit zum Thema Lernerfolg, wertete 800 Metaanalysen aus, bestehend aus 50 000 Einzeluntersuchungen mit 250 Millionen beteiligten Schüler/innen.

Hattie veröffentlichte 2008 diese Studie in einem Buch namens "Visible Learning", die seither die pädagogische Welt elektrisiert.

Leider noch wenig Schüler/innen, obwohl Hattie nachweisen konnte, dass sie den Hauptanteil der eigenen Bildung stemmen . 50% Schüler, 30% Lehrer. Leider traut man Schülern in unserem Schulsystem viel zu wenig zu. Deshalb konzentriert sich die Welt auf die Optimierung des Lehrereinsatzes. Anstatt gleich mit auf die Optimierung des Schülereinsatzes zu setzen.

Wer diese Challenge als Schüler/in bewusst hinter sich gebracht hat, weiß, was ich damit meine.

Otto Kraz

 

 


 

Schüler&innen werden traditionsgemäß seit Beginn der allgemeinen Schulpflicht komplett unterschätzt.

 

Was vor 100 Jahren noch verständlich war. Lernen stellte man sich damals ganz einfach vor: Der Lehrmeister gibt sein Wissen nach strengen Regeln an den Zögling weiter. (Linkes Bild)

Heute weiß man über Lernprozesse so unglaublich viel mehr. Dass der Lehrende dem Lernenden nach optimierten Regeln Wissen weitergibt, dagegen spricht noch immer nichts. Aber optimiert müsste als Bild etwa so aussehen, wie das rechte Bild.

Schüler&innen sind ganz normale Menschen, nur junge. Sie sind spätere Lehrerinnen, Bäcker, Windkrafttechnikerinnen, Installateure, Unternehmerinnen, Betriebswirte, Ärztinnen, Ingenieure, Staatsanwältinnen, Professoren ... wer sie in jungen Jahren unterschätzt, der ist eigentlich selbst Schuld. :-) Denn natürlich sitzen sie in den Schulen und lernen nach den neuesten Bildungsplänen: Die Fachleute der Zukunft. Also bezieht sie doch bitteschön mit in euer Denken ein. Eltern, Lehrer&innen, Omas und Opas. DArum geht es sehr viel in diesem wild zusammengewürfelten Tagebuch des Otto Kraz.

Aber so werden in den meisten Schulen Schüler&innen immer noch nicht behandelt und den allermeisten Schüler&innen ist diese Sicht der Lebensentwicklung auch überhaupt nicht klar. Dass gut oder schlecht in der Schule kein Kriterium für späteren beruflichen Erfolg ist, spielt im Schulalltag weder auf Schüler- noch auf Lehrerseite keine wirkliche Rolle.

 

Fortsetzung im Challenge-Kalender